Die Waldjugendspiele

Über einige Jahre hinweg führte die Orientierungsstufe Löningen mit ihren Klassen 6 in Zusammenarbeit mit der Revierförsterei Löningen Waldjugendspiele in einem Bereich der „Herberger Fuhren“ durch. Diese Veranstaltung fand alle zwei Jahre statt, so dass gewährleistet war, dass alle Schülerinnen und Schüler daran teilnehmen konnten.

Nach der niedersächsischen Schulreform wurden diese Spiele im Jahre 2005 erstmals in Kooperation mit den Klassen 6 der St.-Ludgeri-Schule/Realschule Löningen und der Hauptschule Löningen durchgeführt.

Auch nach der Auflösung der Revierförsterei Löningen Anfang 2006 konnte im Juni 2006 mit 80 Realschülern und 40 Hauptschülern dieser Wettbewerb weitergeführt werden, da das Forstamt Ahlhorn die vorbereitenden Aufgaben übernahm. Für die nächsten Jahre ist nun gewährleistet, dass diese beliebte und lehrreiche Veranstaltung durchgeführt werden kann.

Waldjugendspiele sind spielerische Wettkämpfe, bei denen Kinder oder Jugendliche in kleinen Gruppen(6 bis 9 Kinder) vielfältige Aufgaben in einem Rundkurs im Wald lösen. Auf einem Parcours mit 15 Stationen werden den Kindern Aufgaben und Fragen zum Ökosystem Wald gestellt, die sie mit Beobachtungsgabe, Spürsinn und Geschick lösen sollen. Im Mittelpunkt der Waldjugendspiele steht die Begegnung der Kinder mit der Natur, nicht der Wettbewerb; vor allem nicht zwischen zwei Schulen. Deshalb wird auch weiterhin auf die Vergabe größerer Preise verzichtet.


Es ist wichtig, den Kindern eine Dimension der Wahrnehmung zu eröffnen, die sie häufig nicht mehr kennen. Sie sollen in die Welt der Baumriesen, Ameisen und Käfer geführt werden - eine Welt, die aufregender ist als die spannendsten Comics oder Computerspiele.
Der „Naturreport 06“ des Natursoziologen Dr. Rainer Braemer der Universität Marburg, bei dem 2200 Kinder aller Schulformen befragt wurden, hat ein alarmierendes Bild gezeigt, das viele Kinder und Jugendliche vom Wald und der Natur allgemein besitzen. Viele haben den echten Bezug zur Natur verloren bzw. haben ein „diffuses, teil verklärtes Naturbild“. Es wird von einer „Schieflage des Naturbildes“ der Jugend gesprochen.

Die didaktischen Ziele der Waldjugendspiele lassen sich folgendermaßen definieren:
- Sensibilisierung für die Natur
- Kennenlernen des ökologischen Gefüges Wald mit seinen Tieren und Pflanzen
- die wirtschaftliche Bedeutung des Waldes vor Ort am Beispiel Holznutzung erfahren
- den Wald als Naherholungsgebiet kennen lernen
- Verhaltensregeln in der Natur reflektieren
- Wald als Sauerstofflieferant und Luftreiniger einschätzen
- die Schönheit von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Pilzen, Früchten, Beeren,
sowie große und kleine Tieren entdecken
- Einsicht gewinnen, dass man den Wald schützen und erhalten muss
- Neues und Wissenswertes über den Wald erfahren
- eigene Erfahrungen und Wissen über das Thema Wald einbringen
- Freude und Bewegung an der frischen Luft als Gruppenerlebnis erfahren

Waldquiz

Im Waldquiz "Der Natur auf der Spur" kann man Dinge über den Wald lernen.

>>Hier<< kann man es starten.

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Waldjugendspiel 2011

Auch in diesem Jahr fanden wieder die gemeinsamen Waldjugendspiele der St.-Ludgeri-Realschule und der Gutenberg-Hauptschule Löningen in den Herberger Fuhren statt. Hauptverantwortlich organisiert wurden sie von Horst Wieting, Mitarbeiter des Waldpädagogikzentrums Ahlhorn.

Im Vergleich zum Vorjahren wurde das Konzept etwas verändert:
Die Schüler durchqueren in Kleingruppen einen gekennzeichneten Rundkurs mit 12 Stationen. An den Stationen sollen die Kinder durch Beobachten, Erleben, Erkennen, Anfassen, Geschicklichkeit und Spürsinn verschiedene Aufgaben zum Thema Wald lösen. Alle Aufgaben werden in der Kleingruppe gemeinsam erarbeitet. Die Waldspiele sind nicht als Wettkampf geplant.
Neu an dem Konzept ist, dass nicht alle Stationen betreut werden. An 8 Stationen erarbeiten sich die Schüler selbstständig die Aufgaben. Das Naturerlebnis und das handlungsorientierte, selbstständige Erarbeiten von Einblicken in natürliche Zusammenhänge stehen im Vordergrund. An den besetzten Stationen werden dann jeweils die Lösungen besprochen. In den Gruppen ist vor allem Teamarbeit und Selbstständigkeit gefragt.

Das veränderte Konzept kam sowohl bei den Schülern als auch bei den Betreuern, Lehrern und Mitarbeitern des Forstamts, gut an. Alle Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß und haben neue Erkenntnisse und Eindrücke mitgenommen.

>> HIER << geht es zum Waldpädagogikzentrum Ahlhorn.

Waldjugendspiele 2010

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Die Gewinner 2010

Die Gewinnergruppe „Die dummen Dachse“ (6a) aus insgesamt 13 Gruppen:

Kevin Eck
Lennart Wulfers
Kai- David Funke
Jana Baumann
Arthur Klewno
Laura Willen
Dean Hentrop
Larissa Verhage
Leon Klose