Allen Pensionären wünscht die Schulgemeinschaft der St.-Ludgeri-Schule für die Zukunft alles Gute.

Dagmar Hollamnn

MT-Bericht vom 03.02.2012

Juli 2011: Verabsch. Mar. Thöldtau und Wilh. Thien

Pressebericht in der MT im Juli 2011:

Fast 40 Jahre gemeinsam an einer Schule

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Marianne Thöldtau und Wilhelm Thien pensioniert -

39 Jahre waren sie gemeinsam an der Löninger St.-Ludgeri-Realschule; jetzt gingen sie gemeinsam in den Ruhestand. Marianne Thöldtau, Fachlehrerin für Deutsch, Geschichte, Kunst und evangelische Religion, und Wilhelm Thien, Fachlehrer für katholische Religion, Biologie und Sport, hatten beide am 1. April 1972 ihren Dienst an der Löninger Realschule angetreten.

Marianne Thöldtau trat nach dem Fachstudium an der Universität Göttingen mit erst 23 Jahren ihre erste Stelle als Realschullehrerin an. Gern erinnert sie sich an den beeindruckenden Empfang durch den damaligen Rektor Theo Sitterberg, der ihr gleich jede Angst vor dem Neubeginn genommen habe. „Am ersten Tag begleitete er mich bis zur Klassentür und entließ mich mit einem aufmunternden `Es wird schon gehen´ liebevoll in meine erste Unterrichtstunde.“

Wilhelm Thien studierte Theologie, Biologie und Sport an der Universität Freiburg und übernahm ebenfalls seine erste Stelle an der St.-Ludgeri-Realschule in Löningen. Über 25 Jahre hatte Thien das Amt als Personalratsvorsitzender inne und wurde für viele Jahre in den Kreis-Schul-Personalrat gewählt. Früchte trägt immer noch der Aktionskreis Pater Beda im Südkreis Cloppenburg, zu deren Mitbegründern er 1976 zählte.

Im Namen der Landesschulbehörde bedankte sich Realschulrektor Christoph Hesener bei den beiden Pädagogen, die hohe Wertschätzung sowohl bei den Schülern als auch bei den Eltern genössen, für ihre jahrzehntelange Arbeit.

Juni 2010: Verabschiedung Rudolf Bögershausen

Auszüge aus dem Pressebericht der MT(Text: Franz-Josef Rolfes):

Im Jahre 1969 kamen Hedwig Niehaus(Grundschule Löningen), Werner Becker(Hauptschule Löningen) und Rudolf Bögershausen als frischgebackene Lehrer von der PH Vechta nach Löningen. Obwohl sie an verschiedenen Schulen unterkamen, feierten sie alle bisherigen Jubiläen zusammen, so jetzt auch ihre Versetzung in den verdienten Ruhestand.
Rudolf Bögershausen , Fachlehrer für Deutsch, Geschichte, Politik und Wirtschaft an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen, war zunächst für drei Jahre an der Hauptschule Löningen tätig, bevor der jüngste Spross der bekannten Ellerbrocker Lehrerfamilie nach einer Ergänzungsausbildung zum Realschullehrer am 1. Dezember 1972 seine Stelle am jetzigen Dienstort antrat, wo er bis zu seinem letzten Diensttag verblieb. An diesem wurde er zusammen mit seiner Frau Lore von seiner diesjährigen Abschlussklasse und den an seinem Schulweg wohnenden Kollegen am Morgen abgeholt, wobei es sich Schwimmlehrer und Nachbar Georg Többen nicht nehmen ließ, „Bögi“ per Motorrad zur Schule zu chauffieren, wo den Fußball begeisterten Lehrer ein Spalier von Fähnchen schwingenden Schülern und Lehrern im „WM-Look“ erwartete, um ihn zu einer gemeinsamen Feierstunde ins angrenzende Forum zu geleiten. Eine Powerpoint -Präsentation mit humorvoll kommentierten Bildern aus seinem schulischen Leben sowie ein ebenso lautes wie gefühlvolles „You’ll never walk alone“ bewegten dort nicht nur den Neupensionär.
In den Ansprachen betonten Personalchef Peter Joseph und Schuldezernentin Silvia Mörking die großen pädagogischen Qualitäten Bögershausens, dem es immer zuerst um das Wohl der Schüler gegangen sei, wobei er den älteren durch zahlreiche berufsorientierende Aktionen auch viele Hilfestellungen für das spätere Leben gegeben habe.
Gelobt wurden auch Bögershausens außerschulisches Engagement wie etwa im Aktionskreis Pater Beda mit Sammlungen zugunsten der armen Bevölkerung Brasiliens oder dem Jugendfußball seines VfL Löningen.

Überraschender Abschluss der Feier: Anstelle einer weiteren Rede griff Schulleiter Christoph Hesener zur Gitarre und besang eindrucksvoll seine Wertschätzung für seinen ältesten Kollegen mit dem Song „Adieu“, frei nach Reinhard Mey.

Januar 2009: Verabschiedung Josef Kemme

Bericht in der MT vom 05.02.2009(Text Heinz Benken):

„Beliebter und kompetenter Lehrer“ verabschiedet

Naturwissenschaftler Josef Kemme weiß nach 40 Jahren im Schuldienst: „Die Chemie muss stimmen“


Ein kompetenter Fachlehrer mit kritischer, aber ruhiger Art, bei Kollegen und Schülern gleichermaßen beliebt, besonnen, zuverlässig und kollegial - viele solcher Komplimente galten an seinem letzten Schultag dem Löninger Realschullehrer Josef Kemme, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Damit ihr Klassenlehrer all das Lob auch nicht verpasst, hatten die Mädchen und Jungen der Klasse 7a Josef Kemme am frühen Morgen mit ihren Fahrrädern abgeholt und ihn zur St.-Ludgeri-Schule eskortiert. In der Pausenhalle der Löninger Realschule nutzten dann alle Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Abschied von einem Lehrer zu nehmen, der allein 35 Jahre in Löningen pädagogisch wirkte. Schülersprecher Lars Mester bedankte sich im Namen der Schülerschaft „für den guten Unterricht und die faire Behandlung".

Im Anschluss an seine letzte Schulstunde verabschiedete sich Josef Kemme vom Kollegium bei einem Mittagessen in geselliger Runde.

Nachdem ihm Schulleiter Christoph Hesener die Entlassungsurkunde überreicht hatte, ließ es sich der frisch gebackene Pensionär nicht nehmen, seine Worte des Abschieds mit humorvollen, aber auch nachdenklichen Passagen zu begleiten. Der Naturwissenschaftler wies darauf hin, dass die „Chemie stimmen muss“ – zwischen Lehrer und Schüler, im Kollegium und auch in der Familie. „Davon hängt meiner Meinung nach der Unterrichtserfolg ab.“

Er sei froh gewesen, Rückhalt in seiner Familie, im Kollegium und bei den Schülern gefunden zu haben. Von einer zunehmend „guten“ Altersmischung der Lehrerschaft könnte jetzt auch die Löninger Realschüler profitieren.
Bei der Einrichtung der Orientierungsstufe Löningen habe der Altersdurchschnitt der Pädagogen 28,5 Jahre betragen. „Das war zu jung." Vor sechs Jahren sei der Löninger Realschullehrer durchschnittlich 56 Jahre alt gewesen. „Das war zu alt." Jetzt gebe es einen leichten Gegentrend, nachdem viele junge Kollegen hinzugekommen seien.

Josef Kemme wurde 1944 geboren. Er bestand 1965 sein Abitur am Clemens-August-Gymnasium in Cloppenburg und nahm nach seiner Bundeswehrzeit das pädagogische Studium mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften(Chemie, Mathematik und Physik) an der PH Vechta auf. Kemme unterrichtete zunächst von 1969 bis 1974 an der Hauptschule in Lindern. Seit 1974 ist er Löninger Lehrer, unterrichtete in der Orientierungsstufe und Hauptschule und seit 1981 an der Realschule St. Ludgeri.
Kemme war viele Jahre Fachleiter für Mathematik und Chemie, Fachkonferenzleiter Naturwissenschaften, war kommissarisch in der Schulleitung der Löninger Realschule und engagierte sich lange im Personalrat.

2008

Werner Nilles wurde in der Pfalz in der Nähe von Bernkastel-Kues geboren. Nach einer Lehre in der Verwaltung und einer Ausbildung zum Regierungssassistenten entschloss er sich zu einem Lehramtsstudium in Osnabrück.
Nach Lehrerstellen in Dissen und Delmenhorst quittierte er den Schuldienst und arbeitete zunächst als pädagogischer Mitarbeiter und dann als stellvertretender Leiter in der Heimvolkshochschule Stapelfeld. 1991, nach fast zehnjähriger Arbeit, begann er wieder als Lehrer in Bösel-Petersdorf in der Grundschule.
Von 1992 bis 1995 war er als Fachberater für katholische Religion Südoldenburg tätig. 1993 wurde er an die Orientierungsstufe mit Hauptschule in Bösel versetzt.
1997 begann er seinen Dienst als Konrektor der Orientierungsstufe Löningen.
2003 übernahm er die Leitung der St.-Ludgeri-Schule als Realschulrektor.

2007

Hermann Thomes
H. Thomes wurde am 30.1.1947 in Sögel geboren. Sein Studium absolvierte er von 1969 bis 1973 in Münster. Seit 1974 unterrichtete er an der St.-Ludgeri-Schule Löningen Deutsch, Erdkunde und Musik. Er verbrachte also seine gesamte Dienstzeit an dieser Schule und gehört damit zum "pädagogischen Urgestein" dieser Schule.
Ulrich Rautenberg
U. Rautenberg wurde am 15. Febr. 1942 in Memel/Ostpreußen geboren.
1966 bis 1969 absolvierte er sein Lehrerstudium in Göttingen.
Im August 1969 trat er seine erste Stelle an der Mittelpunktschule Löningen an.
1973/1974 wurde er in das Vorbereitungsteam zur Einführung einer Orientierungsstufe in Löningen berufen und bekleidete von 1975 bis 2004 hier die Funktion des Fachbereichsleiters für Welt- und Umweltkunde. Im Sommer 2003 wurde er kom. Schulleiter der Ernst-Henn-Schule Orientierungsstufe Löningen mit dem Auftrag der Auflösung der Orientierungsstufe.
Ab August 2004 wurde er als Realschullehrer an die St.Ludgeri-Schule Realschule Löningen versetzt.
Rüdiger Thöldtau:
R. Thöldtau legte 1972 sein 1. Lehrerexamen in Göttingen ab. Er trat anschließend seinen Dienst an der Hauptschule Löningen an und war ab 1973 als Fachbereichsleiter Sprachen und 2. Konrektor an der Vorbereitung und dem Aufbau der Orientierungsstufe beteiligt. Nach Auflösung dieser Schulform wurde er an die St.-Ludgeri-Schule versetzt. Seit 1976 war er parallel zur Unterrichtstätigkeit als Seminarleiter "Schulpädagogik" bzw. "Deutsch" in der Lehrerausbildung tätig. Diese Funktion bekleidete er bis zu seiner Pensionierung.