Mai 2011: Johannes Hermes

Johannes Hermes konnte im Mai 2011 sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Schulleiter Christoph Hesener ihm die Dankesurkunde der Bezirksregierung. Dieter Schmitz gratulierte ihm im Namen des gesamten Kollegiums.

Nach der Ausbildung zum Maschinenschlosser und dem Besuch der Berufsaufbauschule und Fachoberschule in Lohne studierte Joh. Hermes an der Fachhochschule Wilhelmshaven Ingenieurwesen. Als grad. Maschinenbauingenieur machte er ein Praktikum an der BBS Wilhelmshaven und unterrichtete dort Berufsschüler in den Fächern techn. Zeichnen/Fachrechnen.
Von 1974 bis 1977 wurde er zum Realschullehrer ausgebildet(1 Jahr RS-Rhodenkirchen, 2 Jahre PH Vechta). Seit 1977 unterrichtet er an der St. Ludgeri-Schule Löningen.

April 2011: Christoph Hesener

Auf eine 25-jährige Dienstzeit konnte im April 2011 Realschulrektor Christoph Hesener zurückblicken. Regierungsschuldirektorin Silva Mörking überreichte die Dankesurkunde der niedersächsischen Landesregierung. Für die berufliche und persönliche Zukunft wünschte sie ihm: "Nutzen Sie die Erfahrungen und die Tugenden aus den vergangenen 25 Dienstjahren. Nutzen Sie die Ruhe und die Klarheit, entspannen Sie, genießen Sie und -
Always look on the bright side of life!
Diesen Wünschen schloss sich Peter Joseph im Namen des gesamten Kollegiums an.

Nach seinem Studium an den Universitäten Vechta und Osnabrück unterrichtete Christoph Hesener an der Realschule Dom Osnabrück, an der Michaelschule und der Realschule Papenburg sowie an der Splittingschule Papenburg.
Seit dem 1. August 2008 leitet er die St.-Ludgeri-Schule Löningen.

Oktober 2010: Brunhild Neteler

Brunhild("Bruni") Neteler konnte im Oktober 2010 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Schulleiter Christoph Hesener ihr die Dankesurkunde der Bezirksregierung.

Bruni Neteler begann am 1. Oktober 1970 ihren Dienst als Sekretärin an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen. Sie gehört damit zu den Dienstältesten an unserer Schule. Mehrere Schulleiter konnten von ihrem Können und ihrer hervorragenden Arbeit profitieren: Theo Sitterberg, Bernhard Beintken, Hedwig Knabke, Werner Nilles und jetzt Christoph Hesener.

Seit dem 1. August 1972 unterrichtet sie das Fach Textiles Gestalten und führt Schüler in das Schreiben mit dem Zehnfingersystem(früher Schreibmaschinenunterricht, jetzt PCT) ein.

Von allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen ind Lehrern wird sie wegen ihrer warmherzigen und liebevollen Art sehr geschätzt.

Nicht umsonst kann man mit Fug und Recht behaupten: Bruni ist die "gute Seele" der Löninger Realschule.

April 2009: Renate Riedel

25-jähriges Dienstjubiläum im April 2009

Dezember 2008: Theresia Saalfeld

Theresia Saalfeld, Fachlehrerin für Französisch und Geschichte sowie für ihre Neigungsfächer Kunst und Politik an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen, konnte im Dezember 2008 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Schulleiter Christoph Hesener ihr die Dankesurkunde der Bezirksregierung.

Ihr Studium an der Universität Münster, das sie 1972 abschloss, bereicherte sie durch ständige studienbegleitende Aufenthalte in Frankreich. Nach dem Referendariat, das sie in Herford ableistete, trat sie ihre erste Lehrerstelle-Planstelle in Salzgitter-Lebenstedt an. Im Jahre 1978 wechselte sie an die Realschule Sögel. Seit 1982 unterrichtet Thea Saalfeld ununterbrochen an der St.-Ludgeri-Schule. Mehrere Jahre engagierte sie sich im Personalrat der Schule. Wichtig war ihr dabei immer besonders das Miteinander im Kollegium.

Schon bald übernahm sie die Fachleitung im Fach Französisch, die sie bis heute innehat.
Als sich die Gelegenheit eines Schüleraustausches mit einer französischen Schule bot, verwirklichte sie die Idee, die von der ganzen Schule mitgetragen wurde. Hier sah sie eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler hautnah deutsch-französische Freundschaft erleben zu lassen sowie durch die so geknüpften Kontakte das Interesse an einer gemeinsamen europäischen Zukunft zu wecken.
Seit dem Schuljahr 1986/87 findet jährlich ein Austausch statt, zurzeit mit der Schule C.E.S. „La Bucaille“ in Cherbourg.
So ist es Thea Saalfeld immer wieder gelungen, in dem nun schon über zwanzigjährigen Schüleraustausch den Französischunterricht durch die persönlichen Erfahrungen der Schüler vielfältig zu bereichern.

Dezember 2008: Birgit Beintken

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum konnte kürzlich Birgit Beintken, Fachlehrerin für Sport und Erdkunde, an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen feiern. Zusammen mit Dagmar Hollmann kam sie im Jahre 1973 aus Hannover an die St.-Ludgeri-Schule, an der sie seitdem ununterbrochen unterrichtet.

In einer kleinen Feierstunde bedankte sich Realschulrektor Christoph Hesener bei der überaus engagierten Kollegin, die nicht nur seit 1976 die Fachleitung in Sport ausübe, sondern auch besonders im sportlichen Bereich immer neue Schwerpunkte gesetzt habe. Das Prädikat „Sportfreundliche Schule“, das der St.-Ludgeri-Schule im Sommer 2008 verliehen wurde, gehe nicht zuletzt auf ihre Initiative zurück.

Seit 1977 leitet Birgit Beintken im Studienseminar Vechta die Lehrerausbildung im Fach Sport. Seit Jahrzehnten legt sie in der Referendarausbildung der künftigen Sportlehrer die fachlichen und pädagogischen Grundlagen.

Auch im außerschulischen Bereich ist sie ihrem Schwerpunkt, dem Sport, treu geblieben. Neben anderen engagierten Trainern ist es besonders auch ihr zu verdanken, dass mittlerweile Kinder und Jugendliche aus Löningen im Bereich Leichtathletik kreis- und landesweit zur Leistungsspitze gehören. Schon seit über 30 Jahren ist sie in der Leichtathletikabteilung des VFL Löningen als Trainerin tätig, über zehn Jahre lang leitete sie diese erfolgreiche Abteilung.

Dezember 2008: Franz-Josef Rolfes

40-jähriges Dienstjubiläum im Dezember 2008

August 2008: Rudolf Thomann

Rudolf Thomann, Fachlehrer für Deutsch, Biologie, Erdkunde und Informatik an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen, konnte gleich nach den Sommerferien sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer Dienstbesprechung überreichte der neue Schulleiter Christoph Hesener dem ebenso vielseitigen wie engagierten Pädagogen die Dankesurkunde der Landesregierung.

Obwohl erst seit kurzem an der Schule, habe er Thomann bereits als jemanden kennengelernt, dessen Einsatz weit über das Notwendige hinausgehe, der nicht nur Wissen vermittle, sondern sich in seinem sozialen Engagement auch für benachteiligte Menschen, die am Rande stünden, einsetze.
Besonderes Lob verdiene Thomann für die von ihm intensiv und schon fast professionell betreute Homepage, die mit ihrer Aufmachung und Aktualität ein sehr ansprechendes Aushängeschild der Realschule darstelle.
Für den Personalrat gratulierte Elisabeth Weinert, die Rudolf Thomanns „vorbildliche Kollegialität" bereits aus langjähriger Orientierungsstufenzeit an der Ernst-Henn-Schule zu schätzen wisse.
Neben vielen fachlichen Tipps habe er auch immer wieder Kolleginnen und Kollegen die anfängliche Scheu vor dem Computer genommen und sie mit dem Internet vertraut gemacht. Mit seinen Klassen führe er seit vielen Jahren Sammlungen für Kinder aus der Umgebung von Tschernobyl durch.
Zusammen mit der Hauptschule organisiere er jeden Sommer die beliebten Waldjugendspiele, wo den Schülern mit Unterstützung der Försterei Pflanzen und Tiere näher gebracht würden.

Auf Thomanns Initiative habe die Schule zuletzt die Patenschaft für den Kranich „Ludger" übernommen. Im Namen des Kollegiums bedankte sich der Personalrat mit einem beziehungsreichen Präsent bei dem passionierten Heimwerker und Angler, der seit vielen Jahren auch als Vorsitzender für den örtlichen Fischereiverein ehrenamtlich tätig ist.

November 2007: Dagmar Hollmann

Dagmar Hollmann, Fachlehrerin für Englisch, Sport und Hauswirtschaft an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen konnte im November 2007 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.
Nach dem Abitur am Hildesheimer Goethe-Gymnasium und erfolgreichem Fachstudium an der TU Hannover verschlug es die Junglehrerin (zusammen mit Birgit Beintken) nach Löningen, wobei sie sich damals noch nicht vorstellen konnte, "hier ewig zu bleiben."

In einer kleinen Feierstunde bedankte sich Realschulrektor Werner Nilles bei einer noch immer "vor Energie, Ideen und Tatkraft sprühenden Kollegin“ für ihren engagierten Einsatz an der Schule, an der sie viele und immer wieder neue Akzente gesetzt habe.
So gingen auf ihre Initiative unter anderem die immer wieder ergänzte Spielekiste für eine aktive Pausengestaltung sowie die Einführung des gesunden Pausenfrühstücks zurück, dessen Zubereitung und Verkauf sie seit einigen Jahren in Teamarbeit mit Müttern und Schülern organisiere und betreue.
Das Angebot von Sport-Neigungsgruppen, ihre Mitarbeit beim Frankreich-Austausch, die Organisation von England-Fahrten sowie derzeit der Aufbau von Internet - Schulpartnerschaften gehörten ebenfalls zum vielseitigen Arbeitsfeld der zuverlässigen und kompetenten Fachkraft, die in "Notzeiten" auch schon Französisch, Musik oder Textiles Gestalten unterrichtet habe.
Ganz besonders lobte Nilles schließlich Dagmer Hollmanns choreographisches Talent, mit dem sie vielen schulischen Aufführungen eine besondere Note verliehen habe.

Personalchef Josef Kemme bedankte sich mit einer Farbmischpalette bei der Hobbymalerin für die gute Zusammenarbeit mit dem Kollegium.

Schulleiter Werner Nilles überreichte Realschullehrerin Dagmar Hollmann die Dankesurkunde der Bezirksregierung zum 40-jährigen Dienstjubiläum, Personalratsvorsitzender Josef Kemme gratulierte im Namen des Kollegiums.



September 2007: Ute Steigemann

25-jähriges Dienstjubiläum von Ute Steigemann

Ute Steigemann
, Fachlehrerin für Musik, Englisch, Französisch und evangelische Religion an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen, konnte kürzlich ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer Dienstbesprechung zeichnete Schulleiter Werner Nilles kurz die Lehrerkarriere der vielseitigen Kollegin nach:
Nach dem Abitur, das sie bereits mit 17 im Jahre 1977 in ihrer Heimatstadt Delmenhorst erwarb, absolvierte sie ihr Lehramtsstudium in Oldenburg, das auch einen einjährigen Aufenthalt an der Universität im schottischen St. Andrews umfasste.
Die Junglehrerin trat 1984 ihre erste Stelle an der Orientierungsstufe Löningen, der späteren Ernst-Henn-Schule, an, bevor sie 1998 zur Realschule wechselte, nachdem sie dorthin bereits fünf Jahre lang mit einem Teil ihrer Stunden abgeordnet worden war.
In seiner Laudatio würdigte Realschulrektor Nilles besonders den außergewöhnlichen Einsatz für die Schule im musisch-kulturellen Bereich, eine Aufgabe, die Ute Steigemann fachlich kompetent, kreativ und mit großem Engagement wahrnehme. Dabei gelinge es ihr immer wieder, die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Begeisterung anzustecken und zum Mitmachen zu motivieren. Unzählige erfolgreiche Schulfeiern und beeindruckende Gottesdienstgestaltungen seien von ihr vorbereitet und begleitet worden.
Ein absolutes Highlight in der Lehrerkarriere Ute Steigemanns sei die großartige Aufführung des Musicals „Joseph“ gewesen, das als nachhaltiges Erfolgs- und Gemeinschaftserlebnis der Schule unvergessen bleibe.
Die einsatzfreudige Jubilarin zeigt auch nach 25 Dienstjahren noch keine Spur von Unterrichtsmüdigkeit: „ Lehrerin war schon in der Grundschule mein Traumberuf und ich bin es auch heute immer noch gerne.“

November 2007: Marianne Thöldtau

Marianne Thöldtau, Fachlehrerin für Deutsch, Geschichte, Kunst und evangelische Religion an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen, konnte im November 2007 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer Dienstbesprechung skizzierte Schulleiter Werner Nilles kurz den beruflichen Werdegang der vielseitigen Kollegin.
Im Jahre 1967 bestand sie das Abitur am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Alhorn. Nach erfolgreichem Fachstudium an der Universität Göttingen sowie einer einjährigen schulpädagogischen Ausbildung an der dortigen PH trat sie mit erst 23 Jahren am 1. April 1972 ( gemeinsam mit ihrem Kollegen Willi Thien ) ihre erste Stelle als Realschullehrerin an der St.-Ludgeri-Schule in Löningen an, wo sie im Jahre 1974 die 2. Lehrerprüfung ablegte. Gern erinnert sich die Jubilarin an den beeindruckenden Empfang durch den damaligen Rektor Theo Sitterberg, der ihr gleich jede Angst vor dem Neubeginn genommen habe. „Am ersten Tag begleitete er mich bis zur Klassentür und entließ mich mit einem aufmunternden `Es wird schon gehen´ liebevoll in meine erste Unterrichtstunde…“
In seiner Laudatio würdigte Werner Nilles die zuverlässige und gewissenhafte Arbeit der kompetenten Fachlehrerin, die als Klassenlehrerin unzählige Schüler zum Abschluss geführt, als Begleiterin am Schüleraustausch nach Frankreich teilgenommen und „in Spitzenzeiten“ die Fachkonferenzleitung in vier Fächern gleichzeitig wahrgenommen habe. Im Fach Geschichte übe sie diese Aufgabe seit nunmehr 30 Jahren aus. Und was die Korrekturarbeit betreffe, machte Nilles zum Erstaunen der Zuhörer die „Hochrechnung“ auf, dass Marianne Thöldtau in ihrem Lehrerdasein bis dato wohl über 35.000 Klassenarbeiten nachgesehen haben dürfte…
Bei „einer Top-Lehrerin“ bedankte sich schließlich Josef Kemme mit einigen beziehungsreichen Präsenten für die gute Zusammenarbeit mit dem Kollegium und wünschte ihr wie Nilles noch einige angenehme Jahre bis zum Abschluss ihrer Lehrerlaufbahn.
Zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratulierte Realschulrektor Werner Nilles seiner Kollegin Marianne Thöldtau mit einem Blumenstrauß und überreichte ihr die Dankesurkunde der Bezirksregierung.

Juli 2007: Elisabeth Weinert

25-jähriges Dienstjubiläum von Elisabeth Weinert

Elisabeth Weinert
, Fachlehrerin für Deutsch und Musik an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen, konnte ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer Dienstbesprechung skizzierte Schulleiter Werner Nilles kurz ihren bisherigen Werdegang.
Nach dem Abitur in ihrem Heimatort Celle im Jahre 1978 absolvierte sie ihr Studium an der Uni Göttingen. Im Lehrerausbildungsseminar Cloppenburg legte sie 1983 erfolgreich ihre zweite Lehrerprüfung ab. Nach einem kurzen „Intermezzo" beim Finanzamt unterrichtete die Junglehrerin zunächst für ein Jahr an der Bonifatius-Schule in Göttingen.
Im Jahre 1985 folgte sie dem Ruf des damaligen Schulleiters Heinrich Wesselmann zur Hauptschule Löningen. 1990 wurde sie an die Orientierungsstufe versetzt, wo sie mit insgesamt 14 Jahren die längste Zeit verbrachte und sich auch in die Fächer Kunst und Biologie einarbeitete. Seit Auflösung dieser Schulform im Jahre 2004 ist sie an der Realschule tätig.
In seiner Laudatio würdigte Nilles besonders Elisabeth Weinerts kreative Fähigkeiten im musisch - künstlerischen Bereich, die sie bei vielen Anlässen zur Freude der Schulgemeinschaft engagiert eingebracht habe. Dabei habe sie unzählige Schülerinnen und Schüler zum Gesang, Instrumentenspiel oderr auch Tanz motiviert. In ihrer Freizeit unterstützt sie die „Choristas", einen siebenköpfigen Lehrerchor, mit dem sie auch schon einige Male sehr erfolgreich aufgetreten sei.
Hervorzuheben sei auch ihre seit vielen Jahren geleistete Personalratsarbeit, für die Elisabeth Weinert sich ebenso wie im Fach Musik immer wieder fortgebildet habe.
Ihr derzeitiger Personalratskollege Josef Kemme bedankte mit einem Buchgeschenk im Namen des Kollegiums für die Zusammenarbeit.

Mai 2006: Wilhelm Thien

40-jähriges Dienstjubiläum von Willi Thien

Auf eine 40-jährige Dienstzeit konnte im Mai 2006 Realschullehrer Willi Thien im Rahmen einer kleinen Feierstunde zurückblicken. Willi Thien studierte Theologie, Biologie und Sport an der Universität Freiburg und übernahm am 1.April 1972 seine erste Stelle an der St.-Ludgeri-Realschule in Löningen. In damaligen Südoldenburger Studentenkreisen wurde er wegen seines Organisationstalentes auch "Wirbel-Willi" genannt. Mittlerweile unterrichtet W. Thien schon 34 Jahre an der Realschule und ist somit der dienstälteste Kollege am System.1976 legte der Jubilar seine 2.Lehrerprüfung ab, im Oktober 1976 erfolgte die Verbeamtung auf Lebenszeit. Fast in jedem Schuljahr übernahm er die Aufgaben eines Klassenlehrers und die eines Fachkonferenzleiters im Fach Biologie mit all den verknüpften pädagogischen Herausforderungen. Über 25 Jahre (1980-2005) hatte W.Thien das Amt als Personalratsvorsitzender inne und wurde für viele Jahre in den Kreis-Schul-Personalrat gewählt. Früchte trägt immer noch der Aktionskreis Pater Beda im Südkreis Cloppenburg, zu deren Mitbegründern er 1976 zählte. Seine Kollegen schätzen ihn als verantwortungsvollen und engagierten Pädagogen; diese Wertschätzung genießt er sowohl bei den Schülern als auch bei den Eltern.

Im Namen der Landesschulbehörde überbrachte Realschulrektor W. Nilles die Glückwünsche der niedersächsischen Landesregierung und überreichte ihm die Dankesurkunde . Elisabeth Weinert und Josef Kemme, Mitglieder des Lehrerpersonalrats, gratulierten im Namen des Lehrerkollegiums und bedankten sich mit einem Präsent für die vielen Dienstjahre und sein soziales Engagement.



Dezember 2006: Rudolf Bögershausen

Rudolf Bögershausen , Fachlehrer für Deutsch, Geschichte, Politik und Wirtschaft an der St.-Ludgeri-Realschule Löningen, konnte kürzlich im Dezember 2006 sein 40jähriges Dienstjubiläum feiern. Im Rahmen einer Dienstbesprechung würdigte Schulleiter Werner Nilles nun die Verdienste des ebenso engagierten wie vielseitigen, inzwischen 60jährigen Pädagogen. Nach Abschluss des Studiums an der PH Vechta im Jahre 1969 war er zunächst für drei Jahre an der Hauptschule Löningen tätig, bevor der jüngste Spross aus der bekannten Ellerbrocker Lehrerfamilie nach einer Ergänzungsausbildung zum Realschullehrer am 1. Dezember 1972 seine Stelle am jetzigen Dienstort antrat. Hier kümmerte er sich zunächst besonders um den Aufbau des damals neuen Faches Arbeit-Wirtschaft-Technik, in dessen Rahmen er zusammen mit seinem Fachkollegen Dieter Reichard erstmals in der Region ein Betriebs- und Sozialpraktikum durchsetzte, um den Schülern die Berufswahl zu erleichtern. Zumeist in der Oberstufe eingesetzt, habe er, so Rektor Nilles in seiner Laudatio, unzählige Schülerinnen und Schüler als beliebter Klassenlehrer auf Studienfahrten begleitet und zum Abschluss geführt. Als Seminarleiter für Sozialkunde und auch als kompetenter Mentor habe er darüber hinaus immer wieder Lehreranwärter betreut und auf den verantwortungsvollen Beruf vorbereitet.
Auch für sein außerschulisches, ehrenamtliches Engagement erntete Bögershausen anerkennendes Lob von seinem Schulleiter. So war er vor über dreißig Jahren im hiesigen Raum der Initiator des „Aktionskreises Pater Beda“, dessen Sammlungen zugunsten der Straßenkinder in den Elendsvierteln Brasiliens er bis heute mit tatkräftiger Unterstützung von Schülern, Kollegen und anderen Helfern organisiere. Auch in der Jugendabteilung des VfL Löningen wisse man zu schätzen, was man an Rudolf Bögershausen habe.

Für die angenehme Zusammenarbeit bedankte sich Josef Kemme im Namen des Kollegiums mit einem beziehungsreichen Präsent bei „unserem Rudolf“, der bei einem Blick in die Runde etwas wehmütig feststellen musste, dass "nur noch eine Kollegin und ein Kollege aus der Anfangstruppe an der Schule dabei sind. Man wird halt doch älter…“