Amtseinführung Chr. Hesener
Bericht der "Münsterländischen Tageszeitung vom 24.01.2009:
„Müssen unsere Passagiere sicher ans Ziel bringen"
Löningen Realschulrektor Hesener ein halbes Jahr nach Arbeitsbeginn offiziell in sein Amt eingeführt
Löningen (ws) - Ein halbes Jahr nach seinem Arbeitsbeginn haben jetzt Offizielle, Kollegen, Nachbarn, Eltern und Schüler der Löninger St.-Ludgeri-Realschule den neuen Rektor Christoph Hesener in einer offiziellen Amtseinführung willkommen geheißen. Diese verspätete offizielle Feier hatte den Vorteil, dass alle Redner bereits über erste positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Hesener berichten konnten und sich vor allem wünschten, dass der vielversprechende Auftakt so fortgesetzt werde.
So hatte denn auch Regierungsschuldirektor Sander in Vertretung für Silva Mörking keine Ernennungsurkunde mehr im Gepäck, sondern nur einen kleinen Holzzug.
Der symbolisiere in sehr anschaulicher Weise die Aufgaben der Schulgemeinschaft mit dem Rektor als Zugführer. Es gelte gemeinsam mit dem Begleitpersonal, den Lehrern, die vielen wechselnden Passagiere, die Schüler, sicher ans Ziel zu bringen. Er rief dazu auf, eine gelebte Kultur der Mitverantwortung zu praktizieren. Nur wenn den Schülern Verantwortung übertragen werde, könne sie auch von ihnen in vielen anderen Bereichen eingefordert werden.
lm Namen von Rat und Verwaltung gratulierte Löninger Bürgermeister Thomas Städtler dem neuen Rektor zu seiner Amtseinführung. Auch wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden könnten, werde die Stadt weiter verlässliche Rahmenbedingungen bieten und für eine solide Sachausstattung sorgen.
Seine größter Wunsch sei, ihn von seinem derzeitigen Wohnsitz in Papenburg an der Ems mit seiner Familie nach Löningen an die Hase zu holen.„Für uns beide ist die christliche Botschaft ein guter Maßstab für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“, schilderte Löningens Pfarrer Bertholt Kerkhoff in seinen Glückwünschen die bereits gemachten Erfahrungen mit dem neuen Schulleiter. Beide wollten die guten Beziehungen weiter ausbauen, die die Vorgänger in den jeweiligen Positionen aufgebaut hätten.Auch Nachbar und Copernicus-Schulleiter Ulrich Schimke würdigte die bisherige sehr kollegiale und verbindliche Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Realschule im Interesse der ihnen anvertrauten Kinder. Als eine der wichtigsten gemeinsamen Aufgaben verwies er auf die Durchlässigkeit zwischen den Schulen, die alle Verantwortlichen gewährleisten müssten.
Eine Schultüte mit den guten Wünschen der Kollegen für die Zusammenarbeit überreichte Peter Joseph. Einsatz und Verständnis für die Schüler, neue Ideen und Verlässlichkeit formulierte Dr. Maria Mester in ihrem Glückwunsch als Wünsche der Eltern.