Weihnachtsaktion der Klassen 5a, 5b und 5d
Schon in den letzten Jahren wurden Aktionen für die "Tschernobyl-Hilfe" von Horst Pfister durchgeführt, bei der die Kinder Weihnachtsgrüße in benachbarte Haushalte gebracht hatten.
In diesem Jahr führten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 5b und 5d diese Aktion sehr erfolgreich durch. 2300 € konnten die drei Klassensprecher Nico Niemeyer, André Lüdeke-Dalinghaus und Florian Henke Horst Pfister überreichen.
Er fährt seit 1994 zweimal jährlich nach Weißrussland, um vor allem in Familien mit behinderten Kindern die Not ein wenig zu lindern. Außerdem nimmt er aus Deutschland Medikamente mit, die in Weißrussland nur schwer zu erhalten sind.
Bewegt bedankte sich Horst Pfister für die nunmehr elfjährige Unterstützung durch Löninger Schüler. Auch über den Fischereiverein Löningen erhält er seit Jahren jährliche Zuwendungen.
Herr Pfister betreibt seit 1993 caritative Hilfe im Gebiet Tschernobyl. Er sammelt im hiesigen Raum Spendengelder, die er direkt in bedürftige Familien bringt, die durch das Reaktorunglück im Jahre 1986 in Not gebracht wurden. Als ehemaliger Bundeswehrpilot wollte er ursprünglich vor allem den Liquidatoren („Betonsoldaten“) helfen, die zu den Aufräumarbeiten befehligt und dabei vielfach in den Tod geschickt wurden.
Mittlerweile hat sich seine Hilfe auf Familien verlagert, in denen Kinder leben, die an den Folgen dieser Katastrophe leiden. Dabei konzentriert er sich besonders auf Familien in Gebieten, die von anderen Hilfsorganisationen nicht erreicht werden.
Horst Pfister arbeitet als Pensionär völlig uneigennützig und verwendet keine Spendengelder für Verwaltungsarbeiten. Seine Hilfe organisiert er in völliger Eigeninitiative. Da er auf seinen Fahrten, die er - soweit ausreichende Spendengelder eingehen - im Frühjahr und im Herbst durchführt, bei Freunden übernachtet und von ihnen bewirtet wird, fallen auch hierfür keine Kosten an.
Horst Pfister begründet seine Initiative damit, dass er selbst gesunde Kinder und Enkelkinder habe. Er betont immer wieder, dass man sich dieses Glück gar nicht oft genug bewusst machen könne und man dafür dankbar sein müsse. So ist es für ihn eine Verpflichtung, anderen Menschen - vor allem Kindern – zu helfen.